Folge 35: Von der Kellerbatterie zur Energiewende: Alles über Stromspeicher mit Edda Valentin

Shownotes

Weiterführende Links:

Viessmann Partnerportal: https://partnerportal.viessmann-climatesolutions.com/de/de.html

WhatsApp Channel: https://whatsapp.com/channel/0029VbBb4LJEwEjwUI5Ila3h

Viessmann Climate Solutions auf YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC0mK6D2rAu4LbwUV_u1itcg/

Transkript anzeigen

00:00:00: (Transkribiert von TurboScribe. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo liebe Partner und herzlich willkommen zu einer

00:00:02: neuen Ausgabe unseres Klima-Helden-Podcasts.

00:00:05: Und ich freue mich, dass wir heute einen

00:00:06: besonderen Gast zu Gast haben, aber zunächst möchte

00:00:08: ich nochmal den David Hallo sagen, der ist

00:00:10: nämlich auch dabei.

00:00:11: Hallo David.

00:00:12: Hallo Dan und hallo an unseren Gast, den

00:00:15: ich noch nicht nenne.

00:00:16: Der ja noch geheim ist, aber dessen Namen

00:00:18: wir jetzt lüften werden.

00:00:19: Edda Valentin aus dem Produktmanagement.

00:00:21: Grüß dich, schön, dass du da bist.

00:00:22: Hallo, vielen Dank für die Einladung.

00:00:24: Auch bekannt als Mrs. 100.000 Volt, darauf

00:00:26: kommen wir gleich.

00:00:27: Voller Energie.

00:00:29: Voller Energie.

00:00:30: Also, wir wollen uns heute so ein bisschen

00:00:31: unterhalten über Batteriespeichertechnik, all das, was man damit

00:00:36: machen kann, das ganze Ökosystem, was man damit

00:00:38: verknüpfen kann.

00:00:39: Und wir haben das Interview so ein bisschen

00:00:41: aufgeteilt in verschiedene Blöcke, die David und ich

00:00:44: übernehmen werden.

00:00:45: Das heißt, wir steigen gleich ein mit dem

00:00:46: ersten Blog und am Ende des Interviews werden

00:00:48: wir dich menschlich auch noch so ein bisschen

00:00:49: kennenlernen.

00:00:50: Ich würde sagen, wir fangen einfach mal an.

00:00:52: Prima, fangen wir an mit dem ersten Blog.

00:00:54: Die Marktperspektive, also allgemein, lass uns mal ein

00:00:59: bisschen was zu Stromspeichern erarbeiten für die Partner.

00:01:03: Was ist so eine Faustformel für eine Dimensionierung?

00:01:05: Was muss ich eigentlich für einen normalen Haushalt,

00:01:08: wenn ich sage, ich möchte jetzt Strom speichern,

00:01:10: im Keller haben, im Wirtschaftsraum haben?

00:01:13: Also, tatsächlich gab es bis vor einiger Zeit

00:01:16: eine Förderung für Batteriespeicher.

00:01:18: Die ist immer ausgegangen von einem Verhältnis 1

00:01:21: zu 1,2.

00:01:22: Das heißt, die PV-Anlage sollte für diese

00:01:25: Förderung immer 20 Prozent größer sein als der

00:01:29: Stromspeicher.

00:01:31: Diese Faustformel kann heute auch durchaus noch so

00:01:34: hergenommen werden.

00:01:35: Wenn man das genauer wissen möchte, gibt es

00:01:39: diverse Auslegungstools.

00:01:40: Wir selber haben auch so einen Unabhängigkeitsrechner bei

00:01:42: uns im Portal.

00:01:43: Ah, super.

00:01:44: Und über diesen Unabhängigkeitsrechner, da kann ich dann

00:01:46: eben den Hausstromverbrauch eingeben und die Möglichkeit, die

00:01:51: ich eben an PV-Anlage auf dem Dach

00:01:52: habe und dazu die passende Speichergröße, dann dimensionieren,

00:01:57: um einen gewünschten Autarkiegrad oder Eigenverbausanteil zu erreichen.

00:02:01: Und wenn ich das optimal ausgelegt habe, dann

00:02:04: kann ich doch so 60, 70 Prozent Autarkiegrad

00:02:08: erreichen.

00:02:08: Bedeutet, ich muss noch 40 oder sogar nur

00:02:11: 30 Prozent Strom überhaupt dazukaufen.

00:02:14: Echt?

00:02:14: Na, finde ich spannend.

00:02:15: Also kannst du auch Bestandsbau, Neubau, kannst du

00:02:17: auswählen?

00:02:18: In dem Fall jetzt bei dem einfachen Rechnungssystem

00:02:22: nicht.

00:02:22: Da geht es jetzt erst mal nur um

00:02:23: den Hausstrom.

00:02:24: Aber es gibt auch komplexere Rechnungstools, zum Beispiel

00:02:27: von der HTW-Hochschule für Technik und Wirtschaft

00:02:30: in Berlin.

00:02:31: Das ist der sogenannte Solarisator.

00:02:34: Da kann ich tatsächlich...

00:02:35: Klingt gut.

00:02:36: Klingt sehr gut, ne?

00:02:38: Da kann ich tatsächlich noch mal Detaillierte eingeben.

00:02:41: Was habe ich denn für einen Energiebedarf für

00:02:43: meine Wärmepumpe, wenn ich sie denn mit auslegen

00:02:46: möchte?

00:02:47: Oder auch für meine E-Mobilität.

00:02:50: Mit wie vielen Kilometern im Jahr ich denn

00:02:52: auch tatsächlich damit fahre?

00:02:54: Okay, weil über das Auto reden wir später

00:02:55: auch noch.

00:02:56: Das Ganze gehört ja auch zum Ökosystemverband dazu.

00:02:59: Und gut, wenn wir über Batterien reden, ich

00:03:02: wechsle mal so ein bisschen die Perspektive, die

00:03:04: Endperspektive eines Kunden.

00:03:06: Ist da immer noch die Frage nach der

00:03:08: Chemie, nach der Zellchemie, nach der Sicherheit?

00:03:11: Oder stellt sich die eigentlich bei euch nicht

00:03:13: mehr so häufig?

00:03:14: Natürlich ist bei Energiespeicher und Sicherheit ein ganz

00:03:17: großes Thema, weil wir natürlich in der Vergangenheit

00:03:20: aus der Presse viel gesehen und gehört haben,

00:03:23: glücklicherweise.

00:03:24: Man hat ja immer so diesen, ich sag

00:03:25: mal, explodierenden E-Roller im Kopf.

00:03:28: Ist natürlich ein völlig anderes Beispiel.

00:03:29: Aber sowas bleibt bei Leuten, die sich nicht

00:03:31: damit auskennen, natürlich hängen.

00:03:32: Unbedingt.

00:03:33: Und es gibt auch tatsächlich Kunden, die am

00:03:35: liebsten einen Batteriespeicher nicht in ihrem Keller haben

00:03:37: möchten.

00:03:38: Obwohl man an der Stelle sagen muss, ein

00:03:40: Großteil der heutigen Heißspeicher, die haben Malicium Eisenphosphat

00:03:44: als Hauptbestandteil.

00:03:46: Und diese Zellen sind grundsätzlich schon sehr, sehr

00:03:49: sicher in sich, weil die eben bei einer

00:03:51: Temperaturveränderung in der Zelle dann nicht ausgasen, also

00:03:56: mit Sauerstoff und damit eben auch nicht wirklich

00:03:59: explodieren oder stark brennen können.

00:04:02: Und liebe Partner, wir wollen an dieser Stelle

00:04:04: natürlich auch nochmal den Fisman-Unterschied machen.

00:04:06: Ihr schaut nochmal auf die Produkte, die ihr

00:04:08: bezieht, nochmal besonders drauf.

00:04:09: Auf jeden Fall.

00:04:11: Also das heißt, das, was wir zugeliefert bekommen,

00:04:14: ist natürlich entsprechend Fisman-zertifiziert.

00:04:16: Wir haben da einen sehr umfangreichen Prozess im

00:04:19: Hintergrund, dass wir eben auch die Lieferketten entsprechend

00:04:23: kontrollieren.

00:04:24: Aber dadurch, dass wir natürlich auch mit dem

00:04:26: Namen Fisman für Sicherheit stehen, seit über 100

00:04:29: Jahren, wie ja unseren Fachpartnern bekannt ist, haben

00:04:32: wir auch innerhalb des Systems mehrere redundante Sicherheitskomponenten

00:04:37: drin.

00:04:37: Also egal, ob das jetzt Temperatursensoren sind oder

00:04:41: andere Sensorik, damit das System an sich wirklich

00:04:44: sicher ist.

00:04:45: Danke nochmal für die Klarstellung.

00:04:47: Und dann übergebe ich jetzt an den David

00:04:49: für seinen Interviewblock.

00:04:51: Ich habe da am Anfang nochmal kurz eine

00:04:53: Rückfrage.

00:04:53: Und zwar wird der Batteriespeicher von Fisman nicht

00:04:57: komplett in Europa gefertigt?

00:04:59: Genau, der wird komplett in Europa gefertigt.

00:05:02: Natürlich die Zellen, die bekommen wir zum Teil

00:05:04: zugeliefert.

00:05:08: Allerdings die kompletten Batteriesysteme, die werden alle bei

00:05:12: uns in Fremont in Frankreich hergestellt und der

00:05:16: Wechselrichter in Deutschland.

00:05:17: Das heißt, es ist ein zertifiziert europäisches Produkt.

00:05:20: Das wurde uns eben auch vom TÜV so

00:05:23: bestätigt.

00:05:24: Und dieses Zertifikat ist auch durchaus für jeden

00:05:27: Fachpartner verfügbar bei uns im E-Books.

00:05:30: Vertrauensbildende Maßnahmen made in Europe.

00:05:32: Finde ich auch richtig.

00:05:35: Kommen wir doch zu unserem VitoCharge VX3 einmal.

00:05:38: Der wird ja extrem flexibel beworben, denn er

00:05:43: kann als Hybridwechselrichter genutzt werden, als AC-gekoppelter

00:05:46: Speicher oder eben als reiner PV-Wechselrichter, wenn

00:05:49: man so will.

00:05:50: Kannst du einmal kurz erklären, warum diese Flexibilität

00:05:54: überhaupt das Leben des Installateurs bei der Planung

00:05:56: auch viel einfacher macht?

00:05:58: Ja, heutzutage ist natürlich wesentlich gerade Hybrid und

00:06:02: Battery-only, dass ich einen PV-Wechselrichter alleine

00:06:06: jetzt nutze.

00:06:06: Das ist ja immer weniger geworden, weil heutzutage

00:06:09: wird meistens mit Batterie geplant.

00:06:12: Was jetzt dazu gekommen ist, ist, dass wir

00:06:14: auch nur einen Batteriespeicher ohne PV-Anlage natürlich

00:06:17: installieren können, um rein dynamische Tarife zu nutzen.

00:06:21: Das wird auch immer mehr.

00:06:22: Also da haben wir auch schon einige Systeme

00:06:24: draußen im Betrieb.

00:06:26: Und damit habe ich natürlich für jeden Anwendungsfall,

00:06:30: den ich im Feld haben kann, habe ich

00:06:32: ein und das gleiche Gerät.

00:06:35: Ja, und ich finde, genau das darf man

00:06:36: ja nicht unterschätzen.

00:06:37: Dadurch, dass dynamische Stromtarife jetzt immer interessanter und

00:06:40: auch verbreiteter werden, ist ja auch für Leute

00:06:42: ohne PV-Anlage so ein Stromspeicher interessant.

00:06:45: Ja, absolut.

00:06:47: Kommen wir doch mal zum Thema Modularität und

00:06:49: Skalierbarkeit, denn das finde ich das Besondere an

00:06:50: unserem VX3.

00:06:51: Der kommt ja mit einem Batteriemodul von 2

00:06:55: ,5 kWh, wenn ich das richtig im Kopf

00:06:57: habe, oder ist es 5?

00:06:59: Tatsächlich hat das einzelne Modul für die Montage

00:07:03: 2,5 kWh nutzbare Speicherkapazität.

00:07:08: Das liegt einfach daran, dass wir dann ein

00:07:09: geringeres Gewicht haben für das einzelne Modul.

00:07:12: Allerdings hat unser Batteriegehäuse immer 5 kWh Kapazität.

00:07:19: Das heißt, wir steigern dann von 5 auf

00:07:21: 10 auf 15 innerhalb eines Systems und wir

00:07:24: können bis zu 5 Systeme kaskadieren.

00:07:26: Das heißt tatsächlich bis zu 75 kWh Speicherkapazität

00:07:30: umsetzen.

00:07:31: Das ist schon beeindruckend.

00:07:34: Ja, das kann ich also auch durchaus im

00:07:35: kleinen Gewerbe oder im Mehrfamilienhaus nutzen.

00:07:39: Und zum Thema Nachrüstbarkeit.

00:07:41: Wenn jetzt ein Kunde sagt, okay, ich habe

00:07:43: schon eine PV-Anlage eingebaut, ich habe damals,

00:07:45: die ist vielleicht schon ein bisschen älter, da

00:07:46: waren eben Batteriespeicher noch gar kein Thema, weil

00:07:48: man hat ja direkt eingespeist.

00:07:50: Jetzt eben, Einspeisevergütung ist ja nicht mehr so

00:07:53: das Ding, überlegt man so einen Speicher nachrüsten.

00:07:57: Ist das einfach oder muss man da sagen,

00:07:59: aha, ganz anderes System, funktioniert nicht?

00:08:02: Nein, das ist simpel.

00:08:04: Ich habe hier zwei Möglichkeiten.

00:08:05: Entweder ich belasse den bestehenden Wechselrichter, ergänze einfach

00:08:09: einen zusätzlichen Energy Meter und setze dann den

00:08:13: VitoCharge mit seinem Energiemanagement daneben.

00:08:15: Dann bekomme ich nämlich natürlich, wir haben ja

00:08:18: das immer alles innerhalb des Produktes, das Energiemanagement

00:08:21: gratis mitgeliefert.

00:08:23: Oder ich ergänze das gesamte PV-System auf

00:08:26: dem Dach durch einen VitoCharge, der dann auch

00:08:29: noch weitere PV-Module an seine Strings anbringen

00:08:32: kann, falls ich eben noch mehr Kapazität haben

00:08:35: möchte.

00:08:36: Also das ist beides komplett unkompliziert und geht

00:08:39: auch in Betriebnahme sehr schnell.

00:08:41: Das heißt also auch Leute, die eben schon

00:08:43: eine PV-Anlage da haben, müssen sich keine

00:08:44: Gedanken machen und sagen, ja, funktioniert auch da.

00:08:49: Ja.

00:08:50: Sehr schön.

00:08:52: Was man ja oft bei Batteriespeichern denkt, jetzt

00:08:54: habe ich mir so einen Batteriespeicher eingebaut, wenn

00:08:56: mal Stromausfall ist, wunderbar, ich habe jetzt Strom

00:08:58: im Speicher und dann gucken sie in die

00:09:00: Röhre, weil das funktioniert dann doch nicht.

00:09:02: Ist das beim VX3 denn auch so?

00:09:04: Weil meistens muss man dann auch irgendwie was

00:09:06: dazu holen oder so, damit man den auch

00:09:07: als Notstrom quasi nutzen kann.

00:09:10: Ja, man hört schon, da wohnt jemand in

00:09:13: Berlin.

00:09:16: Er erkennt das, die haben öfter mal Licht

00:09:19: raus.

00:09:19: Hoffentlich nicht am eigenen Leib, wie wir es

00:09:21: jetzt verspüren müssen.

00:09:23: Aber ja, wir haben eine Backup-Box, die

00:09:25: wir dafür nutzen können, sowohl für das einphasische

00:09:28: als auch für das dreiphasische System.

00:09:30: Hier ist, wenn dann der Strom weg sein

00:09:33: sollte, innerhalb von 5 bis 20 Sekunden dann

00:09:36: auch wieder Strom zur Verfügung.

00:09:39: Natürlich im Rahmen der Größe des Batteriesystems, was

00:09:42: ich installiert habe und der Kapazität, die ich

00:09:44: in dem Augenblick dann auch in meinem Speicher

00:09:46: habe.

00:09:47: Was spannend ist oder auch wichtig ist für

00:09:50: ein Backup-System, dass es schwarz startfähig ist.

00:09:52: Das heißt, wenn ich tatsächlich eine PV-Anlage

00:09:55: dazu auf dem Dach habe, dann kann ich

00:09:57: am nächsten Tag, selbst wenn das System sich

00:09:59: einmal vollständig entleert hat, über den Wechselrichter wieder

00:10:02: aufschalten und dann auch meine Batterie wieder lagen.

00:10:05: Was gerade bei diesem sechs Tage Stromausfall in

00:10:09: Berlin wirklich Thema gewesen wäre.

00:10:11: Damit hätte ich dann zumindest einen grundsätzlichen Nutzen

00:10:14: aus dem Gesamtsystem.

00:10:17: Das heißt also, unsere Fachhändler können darauf hinweisen,

00:10:19: dass es diese Optionen gibt, dass man unseren

00:10:21: Speicher auch als Notstrom quasi nutzen kann.

00:10:24: Also Notstromspeicher.

00:10:26: Vielleicht eine kleine Unterscheidung.

00:10:28: Ersatzstrom und Notstrom.

00:10:31: Kurze Richtungsstellung.

00:10:32: Notstrom ist eigentlich mehr sowas wie USV.

00:10:35: Das läuft auch meistens rein aus der Batterie

00:10:38: heraus.

00:10:39: Ersatzstrom ist tatsächlich, dass ich innerhalb des Hauses

00:10:42: ein Ersatznetz bereitstelle.

00:10:45: Das ist der große Unterschied.

00:10:47: Wie du was gelernt hast.

00:10:48: Sehr gut.

00:10:50: Gerne.

00:10:51: Dann würde ich einmal zurück an dich gehen

00:10:52: mit dem ganzen Thema Installation und Inbetrieb.

00:10:54: Da haben wir natürlich mitgedacht, oder?

00:10:57: Sehr gerne.

00:10:58: Danke.

00:10:58: Damit der Berliner nicht in die Röhre kickt.

00:11:02: Ein bisschen die Inbetriebnahme des Speichers wollen wir

00:11:05: uns mal näher anschauen mit dir zusammen.

00:11:08: Da habe ich ja ein System.

00:11:09: Das WeGuide-System.

00:11:10: Können wir einfach mal durchspielen, wie einfach, wie

00:11:13: machbar das für den Partner ist?

00:11:15: Ich sage mal, die Fachpartner, die bei uns

00:11:17: schon seit Jahrzehnten auch Heizungen verbauen, die kennen

00:11:20: ja unsere WeGuide-App schon.

00:11:23: Und über die WeGuide-App scanne ich einfach

00:11:26: nur den Herstellcode des Systems beziehungsweise von unserer

00:11:30: TCU, also unserem Kommunikationsmodul.

00:11:34: Und kann mich dann auf die Anlage aufwählen

00:11:36: und habe dann eine Schritt-für-Schritt-Inbetriebnahmeerklärung,

00:11:40: in der auch schon die wesentlichen Vorauswahlen getroffen

00:11:44: sind, wie zum Beispiel Netzparameter oder für die

00:11:48: Fachpartner, die sich damit auskennen, Cosinus Phi etc.

00:11:51: Ich kann das natürlich alles verändern und anpassen,

00:11:55: wenn der Netzbetreiber entsprechende Wünsche hat.

00:11:57: Aber im Normalfall bin ich mit einer Inbetriebnahme

00:11:59: vom VX3 innerhalb von acht bis zwölf Minuten

00:12:03: durch.

00:12:04: Wir haben auch Kaskadeninbetriebnahmen schon in 15 Minuten

00:12:07: gemacht.

00:12:07: Ich wollte gerade sagen, du als Produktmanagerin hast

00:12:09: das auch mal durchgespielt.

00:12:10: Wir haben das mehrfach durchgespielt.

00:12:12: Wir haben das auch auf vergangenen Messen immer

00:12:14: wieder gezeigt.

00:12:15: Da konnten die Fachpartner das auch selber vor

00:12:17: Ort ausprobieren und da auch eine Beweisführung gemacht,

00:12:20: dass das wirklich so schnell und einfach geht.

00:12:24: Wir reden ja auch so ein bisschen vom

00:12:25: Ökosystem.

00:12:26: Das ist fest mal OneBase.

00:12:29: Die Kombination mit Virtual Warenpunkt und der Wallbox

00:12:32: und dem Energiemanagement, das funktioniert alles?

00:12:36: Das funktioniert einwandfrei.

00:12:37: Ich habe das auch selber bei mir zu

00:12:39: Hause.

00:12:41: Ich finde, damit kann man natürlich auch immer

00:12:43: am besten arbeiten, wenn man das bei sich

00:12:46: selbst auch mal ausprobiert hat.

00:12:49: Nicht nur, dass natürlich der Aufbau der Kommunikation

00:12:53: oder des Gesamtsystems über diesen Guide App hier

00:12:56: sehr einfach und schnell geht.

00:12:58: Ich kann natürlich auch viel tiefer in das

00:13:00: System eingreifen.

00:13:01: Das heißt, wir haben hier Algorithmen im Hintergrund,

00:13:04: die das System dann für den Kunden, wenn

00:13:06: es denn wünscht, auch optimiert.

00:13:08: Er kann das selber an- und abwählen.

00:13:10: Er kann natürlich sagen, nee, will ich nicht.

00:13:12: Ich habe das bei uns auch aber tatsächlich

00:13:14: alles angewählt.

00:13:15: Das heißt, PV-Überschuss in Wärme, prognosebasiertes Laden.

00:13:18: Natürlich auch, dass die Wetterdaten mitgenutzt werden.

00:13:22: Wenn wir das Auto laden, nutzen wir überwiegend

00:13:24: Grundstrom.

00:13:25: Das heißt, diese ganzen Algorithmen können wir bei

00:13:27: uns nutzbar machen und eben aber auch bis

00:13:29: in die Tiefe.

00:13:31: Beispiel Wärmepunkte, PV-Überschuss, der dann kommt.

00:13:35: Wir wissen ja, auch wenn jetzt ein sonniger

00:13:37: Tag ist, dann habe ich vielleicht mal leichte

00:13:39: Bewölkung.

00:13:40: Dann geht eben der PV-Überschuss ein bisschen

00:13:42: zurück.

00:13:44: Und wir modulieren tatsächlich bei PV-Überschuss in

00:13:48: Wärme mit unserem Inverter an dieser Überschusskurve entlang.

00:13:52: Das heißt, wir haben nicht dieses On-Off,

00:13:54: was man zum Beispiel mit einem SG-Ready

00:13:55: -Signal hätte.

00:13:57: Okay, super.

00:13:58: Und eine Frage hätte ich da aber schon

00:13:59: noch.

00:14:00: Betrifft die Parte, glaube ich, häufiger, als man

00:14:01: so denkt.

00:14:02: Du möchtest dann was Neues einbauen, verkaufen.

00:14:05: Da ist aber schon ein Fremdsystem, eine PV

00:14:07: -Anlage auf dem Dach.

00:14:08: Ist das dann ein Ausschusskonzentrieren oder kann man

00:14:09: da irgendwie sagen, nein, dieses Ökosystem ist im

00:14:13: Grunde genommen eigentlich auch technologieoffen?

00:14:15: Ist nicht geschlossen, nur für FISMAN?

00:14:17: Nein, also das ist technologieoffen.

00:14:19: Wir öffnen uns auch noch weiter.

00:14:21: Wir haben nämlich jetzt hier gerade bei unserem

00:14:24: Launch-Event unseren Universal Controller IE vorgestellt, also

00:14:29: das neue Herz, in dem wir auch noch

00:14:31: zusätzlich potenzialfreie Kontakte ansteuern können.

00:14:34: Das heißt, auch mal zum Beispiel eine bestehende

00:14:38: Brauchwasserwärmepumpe mit ins System einbinden oder auch unsere

00:14:43: Brauchwasserwärmepumpe mit ins System einbinden.

00:14:45: Und zum Thema PV, ja, sobald ich einfach

00:14:49: nur eine PV-Anlage, zum Beispiel eine Anlage,

00:14:52: die momentan noch Volleinspeiseanlage ist, die aus der

00:14:56: EEG-Verütung ausläuft, wenn ich die eben mit

00:14:58: einbeziehen will in ein solches System, dann kann

00:15:01: ich das auch wieder einfach über einen E

00:15:02: -Meter machen.

00:15:03: Meistens haben diese Systeme auch kein Energiemanagement vor

00:15:07: Ort.

00:15:08: Das heißt, da bekomme ich dann auch wieder

00:15:09: unser Energiemanagement gratis mit, weil ich das vorher

00:15:13: einfach nur abgebildet habe, was ich dafür Erträge

00:15:16: hatte.

00:15:16: Okay, super.

00:15:17: Universal Controller habt ihr gerade erwähnt.

00:15:20: Informationen dazu gibt es schon, habt ihr schon

00:15:21: ein bisschen gestreut?

00:15:23: Gibt es schon, haben wir schon gestreut.

00:15:25: Genau, es gibt tatsächlich, ich glaube, die einen

00:15:28: oder anderen Partner haben auch auf der Messe

00:15:29: dann schon den QR-Code gescannt, dass sie

00:15:31: automatisch dann immer wieder neue Informationen kriegen.

00:15:34: Aber auch online ist das Produkt schon zu

00:15:36: finden.

00:15:37: Oder eben genaue Informationen gibt es auf jeden

00:15:39: Fall auch bei ihren Verkaufsberatern.

00:15:41: Also wenn nicht, mich als Mani.

00:15:43: Oder bei dir.

00:15:44: Oder bei mir, ja.

00:15:46: Gut, David, du bist wieder dran.

00:15:48: Genau, ich hätte dann noch eine Frage, worüber

00:15:50: wir noch gar nicht gesprochen haben.

00:15:52: Wie groß ist denn der Stromspeicher?

00:15:54: Denn da gibt es ja auch ganz viele

00:15:54: unterschiedliche Versionen.

00:15:57: Wir haben ja gerade gesagt, eine Box kommt

00:16:01: quasi mit zwei Modulen, insgesamt fünf Kilowattstunden.

00:16:04: Aber wie groß ist das und wie kompliziert

00:16:07: ist es dann, das einzubauen?

00:16:08: Denn wenn man so ein Riesending hat, sehr

00:16:10: unheimlich, ist der Einbau dann ja auch schwieriger.

00:16:14: Genau, also das einzelne System ist 60 Zentimeter

00:16:17: breit, 25 tief und in der vollen Ausbaustufe

00:16:20: zwei Meter hoch.

00:16:21: Wir können allerdings auch flexibel aufbauen.

00:16:23: Das heißt, wenn ich diese Raumhöhe nicht habe,

00:16:25: kann ich auch die Batteriemodelle seitlich versetzen.

00:16:28: Und wir haben tatsächlich mal eine Challenge gemacht,

00:16:31: unser System aufgebaut, gegen ein Fremdsystem, bestehend aus

00:16:34: einem bodenstehenden Batteriesystem und einem Inverter, einem Brutinverter,

00:16:40: der an der Wand zum Montieren ist, mit

00:16:42: Verkabelung etc.

00:16:44: Und wir waren tatsächlich 100 Prozent schneller.

00:16:47: Und bei uns wurde es von einer Person

00:16:49: aufgebaut, weil wir darauf geachtet haben, dass wir

00:16:51: natürlich auch von den Gemichten her auch die

00:16:53: gesetzlichen Grenzen einhalten.

00:16:55: Und das Fremdsystem musste von zwei Personen aufgebaut

00:16:58: werden.

00:16:58: Ihr habt denen doch die Arme verbunden.

00:17:03: Aber das heißt, unser Batteriespeicher lässt sich eigentlich

00:17:07: von einer Person ohne Probleme montieren?

00:17:10: Absolut, absolut.

00:17:11: Was ja auch wieder interessant ist für unsere

00:17:13: Fachpartner.

00:17:13: Wie viele Leute muss ich da hinschicken, um

00:17:15: den Batteriespeicher einbauen zu lassen?

00:17:17: Wenn nur eine Person hin muss, ist es

00:17:18: natürlich ungenügend.

00:17:20: Ja, das ist auf jeden Fall ein Mehrwert.

00:17:23: Dann kommen wir doch zum Thema Service und

00:17:25: Support und natürlich auch das Thema Vertriebsargumente, das

00:17:28: wir unseren Fachpartnern gerne an die Hand geben.

00:17:31: Wenn man jetzt den Speicher beim Endkunden hat

00:17:33: und der läuft, der ist installiert, alles ist

00:17:35: gut.

00:17:36: Wir haben ja die Option für unsere Fachpartner

00:17:40: der Fernüberwachung über WeGuide.

00:17:43: Wie kann man das nutzen, um Serviceeinsätze zu

00:17:46: minimieren und auch Fehler zu diagnostizieren?

00:17:49: Also bevor der Endkunde es selber merkt sozusagen.

00:17:55: Ja gut, dadurch einmal, dass natürlich der Endkunde

00:17:57: dann die Möglichkeit hat, den Fachpartner als Wartungsservice

00:18:03: anzuwählen, auszuwählen und der Fachpartner dann im Zweifelsfall

00:18:06: eben die Fehlermeldungen direkt bekommt.

00:18:09: Dann kann er in das System auch reinschauen,

00:18:13: kann genau sehen, wo gibt es vielleicht Anormalitäten.

00:18:17: Anomalien im Krankenhaus.

00:18:21: Genau, Anomalien.

00:18:23: Und wir haben auch die Möglichkeit, dass über

00:18:26: den Leitwartenservice natürlich wir auf solche Komplettsysteme schauen

00:18:31: und uns ein Komplettsystem natürlich anschauen, wo wären

00:18:35: hier vielleicht Anpassungen zu machen, dass das System

00:18:38: einwandfrei läuft.

00:18:41: Das heißt also, wenn man idealerweise vielleicht sogar

00:18:43: so ein Komplettsystem hat von uns, also Wärmepumpe,

00:18:47: vielleicht sogar PV, aber Wärmepumpe und Stromspeicher, dann

00:18:50: könnte man den Leitwartenservice in Anspruch nehmen und

00:18:53: wir würden alles überwachen und melden uns proaktiv,

00:18:55: bevor etwas passiert.

00:18:57: Ja, also ich finde es besonders spannend für

00:18:59: das Gesamtsystem, weil das ja auch die Herausforderung

00:19:02: für den Fachpartner an sich ist, dass er

00:19:04: diese ganzen unterschiedlichen Produkte verkauft hat, aber vielleicht

00:19:10: nicht überall auch die hundertprozentige Kompetenz hat.

00:19:13: Ich bin vielleicht mehr von der Heizungsseite oder

00:19:15: ich bin mehr von der PV-Seite.

00:19:17: Das heißt, hier einen Überblick zu behalten, wo

00:19:21: vielleicht Optimierungsmöglichkeiten sind.

00:19:23: Das ist doch relativ schwer.

00:19:25: Und da haben wir natürlich unsere Vollprofis, die

00:19:27: da drauf schauen können.

00:19:28: Ich habe das auch für mein System tatsächlich

00:19:30: mal getestet und habe dann eben auch mal

00:19:32: den Hinweis bekommen, Achtung, momentan ist bei dir

00:19:37: zu geringer Druck im Heizungssystem, kann zu höherem

00:19:42: Energiebedarf führen.

00:19:45: Und dann bin ich in den Keller gegangen,

00:19:47: was ich normalerweise dann vielleicht nicht gemacht hätte

00:19:49: und habe erst mal ein bisschen Heizungswasser nachgefüllt.

00:19:53: Und damit läuft das System dann wieder optimal.

00:19:56: Und im Normalfall merke ich das eben bei

00:19:58: der Wartung, wann geht der Endkunde in den

00:20:00: Keller?

00:20:02: Keine Ahnung.

00:20:04: Dann hat der TD angerufen und gesagt, was

00:20:06: machst du?

00:20:08: Okay.

00:20:10: Und wenn ich mir jetzt vorstelle, ich bin

00:20:13: Fachpartner, ich habe ein Beratungsgespräch, vielleicht generell für

00:20:17: das System oder speziell um Batteriespeicher und der

00:20:21: Kunde ist so ein bisschen noch im Zweifeln,

00:20:23: weiß noch nicht, ist es sowas?

00:20:25: Was wären so Argumente, die ein Fachpartner bringen

00:20:27: kann für einen Stromspeicher?

00:20:31: Also tatsächlich ist es so, dass der Stromspeicher,

00:20:35: den muss ich heute oft gar nicht mehr

00:20:36: argumentieren beim Kunden, weil eher ist es so,

00:20:41: dass die Kunden auf uns zukommen und sich

00:20:42: dann so ein Gesamtsystem wünschen.

00:20:44: Und da ist oft der Stromspeicher das Zentrum

00:20:47: in der Argumentation, weil ich da natürlich die

00:20:50: Energie, die die ganzen anderen Produkte benötigen, bereitstelle.

00:20:56: Wichtig hier drauf ist natürlich zu achten, dass

00:20:59: dieser Stromspeicher eben auch ins System voll integrierbar

00:21:02: ist.

00:21:02: Und da wären wir eben wieder dabei, es

00:21:06: muss sowohl für Paragraph 9 Solar-Spitzengesetz muss

00:21:10: der Speicher eben geeignet sein beziehungsweise ansteuerbar sein,

00:21:14: am besten über E-Bus, was viele heute

00:21:17: tatsächlich noch nicht sind.

00:21:18: Genauso wie für Paragraph 14a, dann eben das

00:21:22: Gesamtsystem, Wärmepumpe, Stromspeicher auch und die Wallbox.

00:21:26: Das haben wir natürlich innerhalb unseres Energiemanagements zu

00:21:29: 100 Prozent abgedeckt.

00:21:31: Und darauf ist aber auch heute und in

00:21:34: Zukunft zu achten, es ist ja schon eine

00:21:35: gesetzliche Grundlage.

00:21:36: Und ich sehe eben ganz oft, dass man

00:21:40: erst mal nur auf den Preis des Schwungspeichers

00:21:42: zum Beispiel schaut oder auf andere Einzelparameter und

00:21:46: das Gesamtsystem aber gar nicht so wirklich im

00:21:48: Blick hat.

00:21:49: Und für dieses Gesamtsystem bin ich ja doch

00:21:51: als Fachpartner verantwortlich.

00:21:54: Auch für die Umsetzung auch verantwortlich, dann auch

00:21:56: noch gesetzlich nachher verantwortlich.

00:21:58: Und deswegen meine Empfehlung tatsächlich in der Denkensweise

00:22:02: mit dem Energiemanagement starten und mit dem, was

00:22:05: ich da am Schluss beim Kunden umsetzen möchte

00:22:07: und dann in die Einzelkomponenten gehen.

00:22:10: Und da ist eben der Stromspeicher ein wesentlicher

00:22:12: Bestandteil.

00:22:15: Sehr schön.

00:22:16: Das heißt also eigentlich, wenn die Leute über

00:22:18: Stromspeicher sprechen mit den Fachpartnern, ist das schon

00:22:20: halb geschafft, weil das ist das, was sie

00:22:22: wollen.

00:22:22: Und dann geht es eher darum, was man

00:22:23: noch dazu nimmt.

00:22:25: Genau.

00:22:26: Und welches Produkt ich natürlich am besten empfehle,

00:22:29: dann auch an der Stelle, damit es ins

00:22:32: Gesamtkonzept des Endkunden passt.

00:22:34: Ich rede mal auch gerne von, wir kennen

00:22:36: ja vielleicht von den Energieberatern das Thema ESFP,

00:22:41: also individueller Sanierungsfahrplan.

00:22:43: Und ich rede da immer gerne von einem

00:22:44: individuellen Energiefahrplan, weil der Kunde hat ja energetisch

00:22:49: auch eine Perspektive für sein Haus oder auch

00:22:51: von seiner Mobilität her fürs Haus.

00:22:53: Und dementsprechend, was man heute im Endeffekt schon

00:22:56: mit dem Kunden sprechen, wo willst du in

00:22:57: Zukunft hin, in fünf Jahren, in zehn Jahren,

00:23:00: damit du eben jetzt schon ein Energiemanagement hast,

00:23:03: was das auch perspektivisch umsetzen kann.

00:23:05: Also wichtige Informationen, dass zum Beispiel der Partner

00:23:08: erfährt, dass vielleicht das nächste Auto ein Elektrofahrzeug

00:23:11: wird.

00:23:11: Da kann man dementsprechend gleich skalieren und sagen,

00:23:13: prima, habe ich das dafür.

00:23:15: Genau.

00:23:16: Oder auch das Thema, will der Kunde vielleicht

00:23:18: irgendwann dynamische Tarife nutzen, vielleicht wenn heute noch

00:23:20: nicht, aber hat das auf jeden Fall irgendwo

00:23:24: schon gehört und möchte da zukunftsfähig sein.

00:23:27: Also diese ganzen Themen einfach einmal kurz ansprechen.

00:23:29: Ist auch vertrauensbildend natürlich, wenn ich mich so

00:23:32: intensiv dann mit dem Endkunden auseinandersetze.

00:23:35: Jetzt kommen wir zu einer Lieblingsrubrik von mir.

00:23:37: Die heißt Menschlich gesehen, habe ich sie genannt.

00:23:40: Wir wollen dich jetzt ein bisschen auch für

00:23:42: die Partner ein bisschen näher kennenlernen.

00:23:43: Ich schätze ja an dir, wir alle, weil

00:23:45: ist man da eine enorme Fachkompetenz.

00:23:48: Weißt ja wirklich alles zu beantworten in deinem

00:23:50: Gebiet, auf deinem Gebiet.

00:23:52: Hast du eine Tamiere näher dazu gehabt?

00:23:54: Hast du eine technologische Ausbildung?

00:23:55: Lass uns einfach mal wissen, wie war so

00:23:56: dein Werdegang?

00:23:58: Ja, also ich habe ja schon ein paar

00:23:59: Jährchen aufbuckelt, deswegen habe ich auch einige unterschiedliche

00:24:02: Sachen in meinem Leben gemacht und diesen ganzen

00:24:06: Input gesammelt.

00:24:07: Ich komme aus einer Architektenfamilie, insofern vielleicht die

00:24:10: Affinität zu den Gebäuden an sich.

00:24:11: Okay, war schon mal da.

00:24:12: Die war da, aber wie das so ist,

00:24:15: wenn der Papa das eine macht, dann will

00:24:17: man als Tochter vielleicht nicht das gleiche machen.

00:24:19: Insofern habe ich ursprünglich mal Industriedesign studiert, habe

00:24:23: aber dann doch festgestellt, Haustechnik, TGA, irgendwie erneuerbare

00:24:30: Energien und habe dann ein Technikerstudium noch gemacht

00:24:33: und eine Ausbildung als Energieberaterin und bin jetzt

00:24:38: seit 2018 bei Visman und habe mich einfach

00:24:41: immer intensiver damit auseinandergesetzt, über Fortbildung etc.

00:24:45: Und ich sage mal, hier in-house haben

00:24:47: wir natürlich auch unglaubliche Kompetenzen, von denen man

00:24:50: auch immer viel lernen kann.

00:24:52: Hast du damals schon gewusst oder geahnt, mit

00:24:55: deinem bereits vorhandenen Wissen, dass das mal so

00:24:57: eine Richtung nehmen wird oder dass es eben

00:24:59: auch im Zuge der Energiewende sich so schnell

00:25:01: entwickeln würde?

00:25:02: Oder hast du gedacht, das ist ein Thema,

00:25:03: das dauert noch zehn Jahre?

00:25:06: Also tatsächlich bin ich mit einer Wärmepumpe aufgewachsen,

00:25:09: man glaubt es nicht, aber als ich 14

00:25:11: war, gab es für uns zu Hause schon

00:25:13: die erste Wärmepumpe.

00:25:14: Progressiv, super.

00:25:15: Genau, das ist schon lange her, aber da

00:25:21: hat mich das Thema schon unglaublich interessiert, auch

00:25:24: diese Technologie.

00:25:26: Und wie ich seinerzeit nach Berlin gezogen bin,

00:25:29: war ich händeringend auf der Suche nach einem

00:25:31: Installateur, der mir eine Wärmepumpe einbaut und das

00:25:34: war damals noch überhaupt nicht interessant.

00:25:36: Also passendet.

00:25:39: Da gab es so zwei Betriebe in Berlin,

00:25:41: die das überhaupt gemacht haben und daraus entstand

00:25:44: das eigentlich, dass ich gesagt habe, das geht

00:25:46: so nicht.

00:25:46: Das ist für mich eine Zukunftstechnologie und das

00:25:48: Schöne ist, sie ist jetzt in der Mitte

00:25:50: der Gesellschaft angekommen.

00:25:52: Die Verkäufe zeigen es im letzten Jahr erstmalig,

00:25:54: Wärmepumpe for fossil.

00:25:56: Absolut, ja.

00:25:57: Und mit dem Thema Wärmepumpe kommt natürlich automatisch

00:26:01: das Thema Energiebereitstellen, Photovoltaik und ganzheitliches System.

00:26:07: Dafür brenne ich dann mein Herz.

00:26:09: Ja, das lag mir toll.

00:26:11: Ich selber habe drei Kinder, für die mache

00:26:12: ich das auch.

00:26:13: Die sind allerdings alle schon erwachsen.

00:26:16: Aber da, ja, das ist meine Passion.

00:26:20: Hast du auch schon mal so ein bisschen

00:26:21: Verständnis gesorgt innerhalb der Familie?

00:26:24: Absolut, absolut.

00:26:25: Licht aus.

00:26:27: Das wäre schön.

00:26:28: Du hast ja Batteriespeicher, also bleibt das Licht

00:26:30: ein bisschen länger an.

00:26:32: Aber jetzt mal im Ernst, wenn du 10,

00:26:34: 15 Jahre vorausblickst von hier aus, glaubst du,

00:26:38: dass das dann noch sehr viel stärker im

00:26:39: normalen Selbstverständnis der Bürgerinnen und Bürger ist, dass

00:26:42: jeder Haushalt, fast jeder Haushalt schon so ein

00:26:44: bisschen den Einstieg gewagt hat in PV, in

00:26:47: Batteriespeicher.

00:26:48: Der Gesetzgeber fördert das ja, da kommen wir

00:26:50: gleich noch drauf, natürlich so ein bisschen unterschiedlich.

00:26:53: Es war auch nicht immer stringent.

00:26:55: Aber wie stellst du dir so einen typischen

00:26:56: Haushalt in Deutschland in 15 Jahren vor?

00:26:59: Da müsse ich vielleicht ein bisschen trennen, weil

00:27:02: im Einfamilienhausbereich habe ich natürlich die Riesenchance.

00:27:05: Da sehen wir ja auch schon, es gibt

00:27:08: nichts mehr anderes.

00:27:09: Die Wünsche und die Entwicklungen gehen in die

00:27:11: Richtung.

00:27:12: Was eine große Herausforderung nach wie vor bleibt,

00:27:14: ist natürlich, wie bekomme ich die gesamte Mehrfamilienhausbasis

00:27:18: irgendwo in diese Energiewende integriert.

00:27:23: Wir versuchen es ja, in Berlin haben wir

00:27:24: ja auch Förderprogramme zum Thema Balkonkraftwerke.

00:27:30: Kannst du schon klein beginnen?

00:27:31: Da kann ich schon klein beginnen, ja.

00:27:33: Aber gerade die Teilhabe am Thema zeitoptimierte oder

00:27:38: auch dynamische Tarife, Kleinspeicher in den Gebäuden, das

00:27:44: wird bestimmt nochmal die große Herausforderung, weil wir

00:27:46: natürlich messtechnisch auch Herausforderungen haben.

00:27:51: Aber ich denke, da geht es auch keinen

00:27:53: Schritt zurück.

00:27:54: Wir wissen spätestens jetzt, seit dem Frühjahr, dass

00:27:58: wir doch sehr am internationalen Energiehandel hängen.

00:28:04: Und die Kosten, also wir selber haben es

00:28:06: in Deutschland nicht, das heißt, die Kosten explodieren

00:28:09: einfach perspektivisch und da wird nicht der Staat

00:28:14: komplett für sorgen können, sondern da ist auch

00:28:16: jeder Einzelne von uns gefragt, dass er sich

00:28:18: damit auseinandersetzt und auch ein Stück weit vielleicht

00:28:20: für seine eigene Energiewende sorgt.

00:28:22: Es geht so ein bisschen auch um Zusammenarbeit,

00:28:24: das gesellschaftliche System und der Einzelne, was er

00:28:27: tun kann.

00:28:28: Trotzdem, gibt es was, was du dir wünschst

00:28:30: von der Politik?

00:28:32: Ja, ich würde sagen, ein stringenteres Handeln, damit

00:28:40: wir eben langfristig planen können.

00:28:43: Wir haben ja in den letzten Jahren gesehen,

00:28:44: dass wir doch immer wieder von rechts nach

00:28:47: links geschubst wurden, auch in der Industrie und

00:28:49: sehr flexibel sein mussten, was auch am Schluss

00:28:53: des Tages natürlich unglaublich Kosten erzeugt, die dann

00:28:57: im Endeffekt der Verbraucher tragen muss.

00:29:01: Das wäre auch verbraucherfreundlich und partnerfreundlich, wenn wir

00:29:05: wirklich langfristiger planen könnten.

00:29:09: Da siehst du das auch so.

00:29:11: Ja, absolut.

00:29:12: Das würde natürlich alles einfacher oder planbarer machen,

00:29:15: wenn das ein bisschen stringenter ablaufen würde.

00:29:18: Ich glaube, wir alle haben das in den

00:29:19: letzten Jahren mitgekriegt.

00:29:21: Das wissen auch unsere Fachpartner sehr, sehr gut.

00:29:24: Aber ich finde es ganz spannend, was du

00:29:26: gesagt hast, wie das so in Zukunft aussieht

00:29:28: und vor allem auch in Kombination mit den

00:29:31: dynamischen Stromtarifen und der Stabilisierung unserer Stromnetze, das

00:29:35: ist ja auch immer ein Thema, wie siehst

00:29:38: du das da, die Rolle auch von Stromspeichern?

00:29:43: Wir sehen es ja sowohl im Einfamilienhausbereich als

00:29:47: auch eben bei Großspeichern.

00:29:49: Wir werden Speichermöglichkeiten brauchen und das können nicht

00:29:53: nur Pumpspeicherkraftwerke sein und Stauseen, sondern das muss

00:29:56: tatsächlich auch ein physischer Batterie sein.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.